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Urin-Therapie

Der Urin ist eines der ältesten Heilmittel der Welt und wird seit Jahrtausenden in vielen Kulturen verwendet.
In Indien ist es bekannt unter der Bezeichnung "Shivambu" (aus dem Sanskrit übersetzt: "Das Wasser von Shiva") oder auch Amaroli ("Praxis des Selbst").
Er ist die perfekte von der Natur mitgegebene Medizin für vielerlei Krankheiten. Leider wurden wir dahingehend konditioniert, es als etwas ekliges anzusehen, so dass wir gar nicht auf die Idee kommen oder es empört ablehnen, ihn zu trinken.

Die Urin-Therapie dient der Entgiftung und der Stimulierung des Immunsystems; der Urin hat hervorragende entzündungshemmende und allgemein heilende Eigenschaften und ist bei fast allen Erkrankungen anwendbar: innerlich getrunken, als Harnfasten, als Einlauf, Nasenspülung, ggf. auch als Injektion - äußerlich in Form von Einreibungen, Wickeln und Fußbädern .

Der Urin ist durch die Nieren gefiltertes Blut und steril (außer bei Harnwegsinfekten) - die Niere hat nicht die Aufgabe, zu entgiften, das tun wir über Leber, Darm, Haut und Ausatmung. Er enthält über 2000 verschiedene Substanzen, u. a. Salze, Aminosäuren, Harnstoff, Hormone, Vitamine, Spurenelemnte, Mineralstoffe und vieles mehr. Wenn dies dem Körper in der ganz individuellen, aktuellen Zusammensetzung wieder zugeführt wird, “erkennt” er Defizite und reagiert mit Selbstregulation.

Darüber hinaus besteht Urin zum größten Teil aus reinstem Wasser, das ähnlich dem destillierten Wasser eine reinigende Wirkung auf den Organismus hat, der auf diese Weise entgiftet und von Ablagerungen befreit wird.
 


 

Urin Trinken? Die Eigenharntherapie

Die Urintherapie basiert auf einer Eigenharnbehandlung, auch als Urin-Terapie bezeichnet. Dies ist eine von der Schulmedizin zwar deutlich abweichende Therapieform, aber wenn man sich anschaut, was Patienten bereitwillig alles für Medikamente nehmen, dann ist Eigenharntherapie gar nicht mehr so abwegig. Leider kann man auch davon ausgehen, dass solange das Profit-Interesse einen hohen Stellenwert in der Medizin einnimmt, man nicht immer alles glauben kann, was dort behauptet wird. In Apotheken wird z. B. oft noch behauptet, dass man sich durch das Trinken von destilliertem Wasser umbringen könnte. Aber ein Blick ins Internet, z. B. unter Wikipedia, verrät, dass diese Behauptung nicht stimmt.

Anwendung der Urintherapie

Insbesondere der morgendliche Urin, wird zu therapeutischen Zwecken genutzt. Anwendungsgebiete für die Eigenharntherapie sind die äußerliche und die innerliche Verwendung. Das Trinken von frischem Eigenurin bringt Heilung bei verschiedenen Infektionen, wie etwa Mandelentzündung, Katarrhe der Atemwege, Masern, als auch bei der Gelbsucht.

Unterschiedliche Hauterkrankungen können durch die äußerliche Anwendung des Eigenurins gelindert oder sogar dauerhaft beseitigt werden. Auch bei Allergien, beispielsweise bei Heuschnupfen oder bei der Arthrose soll die Behandlung mit Eigenurin hilfreich sein.

Äußerlich angewandt führen unterschiedliche Behandlungen im Rahmen einer Urintherapie zu Heilungserfolgen und Besserungen bei Akne, Neurodermitis, Zellulitis, Schuppenflechte. Auch bei der Wundheilung hat eine Eigenurintherapie positive Wirkungen und beschleunigt den Wundheilungsprozess.


Wirkungsweise der Eigenharntherapie

Viele körperliche Symptome verschwinden mit der Zeit, wenn Sie jeden Morgen ein Glas von Ihrem "Wasser" trinken . Sie fühlen sich kräftiger, haben mehr Ausdauer im Alltag, die Infektanfälligkeit nimmt ab, Hautdefekte verschwinden, Magenprobleme heben sich auf, Blähungen und Verstopfungen verschwinden und vieles mehr, was Sie vielleicht seit langem mit sich herumtragen.

Die Wirkungsweise der Eigenurintherapie wird speziell den enthaltenen Harnstoffen und verschiedenen Spurenelementen im Urin zugeschrieben. Auch Hormone und Harnsäure bilden wesentliche Heilungsfaktoren.

Es ist bekannt, dass sich im menschlichen Urin etwa zweitausend Substanzen befinden, die vorteilhafte Wirkung bei der Linderung krankhafter Prozesse besitzen.

Auch verschiedene Salze, Immuneiweiße, Bakterien, Pilze und Viren und Fermente gehören zu diesen Bestandteilen. Diese im Eigenharn enthaltenen Komponenten haben immunresistenzsteigernde, antibakterielle, membranstabilisierende und eiweißauflösende Effekte.

Das sollten Sie wissen

Würden Sie Ihrer Nachbarin bei Halsschmerzen das Gurgeln mit Urin empfehlen? Wohl eher nicht. Zwar war die Behandlung mit Eigenurin vor einigen Jahren kurzzeitig ein Modethema in der Laienpresse. Doch inzwischen wurde es still darum.

Allein bei dem Gedanken an das Trinken des eigenen Urins schüttelt es die meisten Menschen. Dabei zeigt die mehr als 2000-jährige Erfahrung der indischen Medizin, in der die Eigenurin-Behandlung einen wichtigen Platz einnimmt, dass diese Therapie vor allem bei Hautentzündungen und zur Umstimmung einer fehlgeleiteten Immunabwehr wichtige Dienste leistet.

Die Abneigung und das Ekelgefühl muss der Patient erst überwinden, um die Urin-Therapie dauerhaft durchführen zu können.

Zur Eingewöhnung beim Trinken kann dem Urin durchaus etwas Apfelsaft oder Zitronensaft zugesetzt werden.

Aber schon nach wenigen Tagen wird der Geschmack angenehmer. Bei ausreichender Trinkmenge und gesunder Ernährung schmeckt der Urin dann bald sogar absolut nicht mehr unangenehm.

Schon die alten Ägypter schworen auf Eigenurin
Dass Urin zur Diagnose und als Heilmittel dient, ist lange bekannt. So waren einst die Ägypter Meister der Harnschau. In ihren Papyri beschrieben sie, wie man Krankheiten anhand der Beschaffenheit, Farbe, Geruch und Trübung des Harns erkennt oder sie mit Urin heilt.

Genauso nutzen die Ärzte der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der ayurvedischen Heilweise heute wie vor 3.000 Jahren den gelben Saft. Darüber hinaus empfahl Hippokrates (460 bis 375 v. Chr.), der Vater der abendländischen Medizin, Urin als Heilmittel.

Die Urin-Therapie hilft unter anderem bei diesen Krankheiten - um nur einige zu nennen:
Verbrennungen
Hautentzündungen, z. B. Schuppenflechte, Neurodermitis
Lebererkrankungen
Auotimmunerkrankungen, z. B. Rheuma und chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Allergien

Wenn Sie Ihr „eigenes Wasser“ trinken, erhalten Sie wertvolle Stoffe Ihres Körpers zurück. Darüber hinaus reinigen Sie Ihren Körper durch den Gehalt an reinem Wasser von Ablagerungen und Giften. Ein Großteil von Krankheiten lassen sich auf diese Ablagerungen zurückführen. Auch wird berichtet, dass  auf diese Weise die für die Intuition wichtige Zirbeldrüse entkalkt wird.

Wertvolle Substanzen im Urin
Hormone
Vitalstoffe wie Kalzium und Magnesium
Eisen und Zink
Vitamine
Aminosäuren (Eiweißbausteine)
Stoffe der Immunabwehr, z. B. Antikörper
Enzyme
Harnstoff

Urin ist nahezu keimfrei, wenn Ihre Harnorgane gesund sind. Erst nach dem Verlassen des Körpers nimmt er Bakterien auf und beginnt sich zu zersetzen. Bei bestimmten Erkrankungen enthält der Urin schädliche Substanzen (z. B. Harnsäure und Zuckerstoffe), Vorsicht ist auch geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten.
Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker, bevor Sie eine Urin-Therapie beginnen. Dort können Sie die Beschaffenheit und Zusammensetzung Ihres Urins analysieren und sich beraten lassen.

Moderne Studien fehlen mangels Interesse der Pharma-Industrie
Viele Heilpraktiker und Ärzte für Naturheilkunde schwören auf die Therapie mit Eigenurin und stützen sich dabei auf uraltes Erfahrungswissen. Wissenschaftliche Studien über die Wirksamkeit fehlen jedoch bisher. Das liegt an den Finanzen und Interessen der Pharma-Industrie: Eigenurin lässt sich nicht patentieren und ist somit wirtschaftlich unattraktiv.
Trotzdem erlangt die Eigenharntherapie immer mehr Bedeutung und überzeugte Anhänger.

Allerdings verwendet die Pharma-Industrie Harnstoff als Entzündungshemmer in Cremes und Salben gegen Hautreizungen, -entzündungen und trockene Haut. Und diese Wirkung ist zweifelsfrei durch klinische Zulassungsstudien belegt. Da der Harnstoff-Gehalt im Urin im Tagesverlauf schwankt, verwenden Sie möglichst Ihren Morgenurin für Hautanwendungen. Er weist die höchste Konzentration auf.
 


 

So überwinden Sie Ihren Widerwillen
Wenn Sie eine Trinkkur mit Ihrem Urin ausprobieren möchten, achten Sie auf Ihre Ernährung und Lebensgewohnheiten. Das erleichtert Ihnen den Einstieg. Vermeiden Sie Stress, essen Sie viel Obst und Gemüse und nehmen Sie wenig Fleisch zu sich. Dadurch bekommt der Urin einen neutralen Geruch und Geschmack.
Fleisch macht den Harn sauer und somit auch den Blutkreislauf. Unser Harn ist gefiltertes Blutserum aus dem Körperkreislauf. Sie werden am Geschmack des Harns erkennen können, ob Ihr Kreislauf im wahrsten Sinne des Wortes "sauer" ist oder nicht. Verzichten Sie auf Spargel und trinken Sie abends nach Möglichkeit keinen Kaffee und keine Milch mehr. Verzichten Sie auf stark gewürzte Speisen, zumindest am Abend. Um Ihr "Wasser" angenehm an Geschmack und Geruch werden zu lassen, können Sie abends 2 - 3 Möhren essen oder sich einen Zitronen-Tee gönnen.

Trägt man Urin auf die Haut auf, riecht er normalerweise nicht, da er schnell in den Körper eindringt.

So können Sie eine Urinbehandlung durchführen:
Grundsätzlich lassen sich folgende drei Regeln für eine Urin-Therapie festhalten, damit die Behandlung auch erfolgreich ist.

1. Verwenden des "Mittelstrahls":

Es wird empfohlen, den so genannten "Mittelstrahl"-Urin zu verwenden, das heißt, dass man erst etwas herauslaufen lässt und erst dann das Urin sammelt. Dann sind eventuell enthaltene Bakterien schon zum größten Teil abgeflossen. Den Rest zerstört bei der innerlichen Anwendung die Magensäure. Verwenden Sie den Urin möglichst frisch, um Bakterienbefall von außen zu vermeiden.

Stellen Sie sich ein kleines Gefäß, zum Beispiel einen Becher oder ein Glas, bereit. Lassen Sie zunächst etwas Urin in die Toilette fließen, so vermeiden Sie, dass Bakterien, die sich eventuell im Harnleiter befinden, wieder in den Körper gelangen und fangen Sie den restlichen Urin in Ihrem Gefäß auf.

(Äußere Anwendung auf der Haut:)

2. Betupfen Sie die entsprechende Stelle mit dem Urin

3. Lassen Sie den Urin auf Ihrer Haut eintrocknen:

Weder Sie noch Ihre Umwelt werden Ihn dann noch riechen oder überhaupt wahrnehmen. Sie können den Urin aber auch nur eine Zeitlang einwirken lassen und ihn dann wieder abwaschen.
Morgenurin eignet sich wie gesagt am besten, weil sich hierin die brauchbarsten Stoffe befinden


Stimulierung der Selbstheilungskräfte
Ähnlich wie bei der Eigenblutbehandlung sollen damit Reize auf das Immunsystem ausgelöst und auf diese Weise die Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt werden. Ob das zutrifft, ist unter Experten allerdings umstritten.
Dass der Eigenurin das Immunsystem stimuliert, konnte bislang wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Allerdings hat wohl wie gesagt kein forschendes Pharmaunternehmen mangels wirtschaftlichem Nutzen Interesse daran.

Urin nimmt in der ärztlichen Diagnostik einen großen Stellenwert ein
Aus den Abbaustoffen des Stoffwechsels können wertvolle Hinweise auf Krankheiten gewonnen werden – oft noch bevor sich die ersten Symptome zeigen. In einer normalen Urinprobe befinden sich bis zu 2.000 verschiedene Biomarker, die auf bestimmte Erkrankungen hindeuten können.
Damit lassen sich beispielsweise Erkrankungen der Nieren nachweisen. Auch Diabetes oder eine Dehydrierung des Körpers (etwa wenn Sie nicht genügend Flüssigkeit zu sich nehmen) können so in einer frühen Phase erkannt werden.
Die ärztliche Untersuchung des Harns per Teststreifen ist einfach, unbelastend für den Patienten und preiswert. Das Ergebnis liegt meist blitzschnell vor und ist aussagekräftig. Mit den Teststreifen lassen sich beispielsweise rote Blutkörperchen nachweisen, wenn es zu einer Blutung der Harnwege gekommen ist.

Weiße Blutkörperchen zeigen eine Infektion im Körper an – insbesondere in Ihren Harnwegen. Erhöhte Eiweißwerte können ebenfalls mittels Teststreifen nachgewiesen werden. Sie deuten unter anderem auf eine Nierenerkrankung hin.
Bei bestimmten Erkrankungen finden sich vermehrt Stoffe im Urin, die dem Körper nicht wieder zugeführt werden sollten, etwa Harnsäure und Zuckerstoffe. Sprechen Sie in dem Fall mit Ihrem Arzt, ob eine Urin-Therapie für Sie in Frage kommt.


Abbildung: Die Nieren filtern das Blut und produzieren den Urin
Pro Tag filtern die Nieren mit den Nierenkörperchen (Glomerula) ~ 180 l Primärharn aus dem Blut, wovon jedoch nur 1–2 l den Körper als Urin (Endharn) verlassen. Die restliche Flüssigkeit wird wieder in den Blutkreislauf zurückgeführt (Rückresorption). Dieses Filtern und Resorbieren findet in einem schleifenförmigen System von winzigen Röhren (Nierentubuli) statt, an dessen Ende sich der Urin im Nierenbecken sammelt. Der Urin gelangt dann über die Harnleiter in die Blase.
 

Einige Anwendungsbeispiele von Eigenurin

Fangen Sie den Mittelstrahl Ihres Morgenurins in einem Becher oder Glas auf und trinken Sie auf nüchternen Magen. So verfahren Sie 3 bis 4 Monate lang.

Anwendung: zur Stärkung der Abwehrkräfte, unterstützend bei chronischen Krankheiten wie Allergien, Morbus Crohn und Rheuma sowie bei Krebserkrankungen ohne Metastasenbildung

Das Harnfasten

Das Harnfasten ist die Kur, die am stärksten auf den menschlichen Körper wirkt und in der Lage ist, sehr viele Leiden zu heilen. Über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen trinken Sie nur Eigenurin und Wasser. Dazu kommen gelegentliche Einläufe mit einer Harn-Wasser-Mischung im Verhältnis 1:1. Gegessen wird gar nichts.
Damit Sie sich mental auf die Heilung einstellen können, sollten Sie sich 3 Wochen absolute Ruhe gönnen und sich der Gesundung widmen.
Man trinkt Harn und Wasser, statt der üblichen Säfte und Tees.
Bei der Harnfastenkur fühlen sich die Patienten wesentlich besser ernährt, als beim Säfte-Tee-Fasten.
Es treten kaum Hungergefühle auf, da die Nährstoffe dem Körper wieder zugeführt werden.

Die Anwendung ist z. B. auch zur Darmsanierung nach längerer Antibiotika- oder Kortisoneinnahme geeignet.

Tipp: Wie alle Fastenkuren empfielt sich auch diese unter Kontrolle eines erfahrenen Therapeuten durchzuführen.

Haarpflege und Haarwuchs

Urin ist ein fantastisches Mittel bei Schuppen, leblosem und stumpfem Haar und sogar bei Haarausfall und Glatze. Dabei wird alter Urin kräftig, aber mit Gefühl in die Kopfhaut einmassiert. Nach einer Einwirkzeit von einer halben bis zu einer Stunde spült man alles wieder aus, ohne Seife oder Shampoo zu verwenden. Der Effekt erhöht sich, wenn man den Urin nicht auswäscht; jedoch lassen das die Umstände nicht immer zu.
Anwender berichten, dass durch diese Methode die Haare auf beinahe kahlen Stellen des Kopfes wieder anfingen zu wachsen. Das ist natürlich keine Garantie für ein neues Wundermittel, denn schließlich hängt Kahlheit mit verschiedenen Faktoren zusammen, die nicht immer nur mit der Kopfhaut zu tun haben.
Sie können aber sicher sein, dass die Haare kräftiger und schöner werden. Menschen, die ihre Urin-Therapie auf diese Weise angewandt haben, behielten oft bis ins hohe Alter ihre natürliche Haarfarbe, ohne Spuren von grauen Haaren.
Frischer Urin hat eine geringere Wirkung bei Haarausfall oder Kahlheit, doch reinigt und pflegt er die Haare. Am besten bewahren Sie sich etwas Morgenurin auf, mit dem Sie dann Haar und Kopfhaut reinigen. Resultat: Das Haar ist immer sauber, glänzend und schön.

Einläufe

Die Einläufe werden angewandt, um den Darm zu reinigen. Bei Einläufen ist die Reinigung der Oberflächenzellen des Darms von entscheidender Bedeutung (Aufbau des Immunsystems) . Die Einläufe haben unter anderem eine gute Wirkung bei Verstopfung, Allergieschüben und zur Entfernung von Parasiten.

Einreibungen

Einreibungen werden nur mit warmen Händen durchgeführt. Dabei benetzt man die Handfläche mit Harn und massiert so lange den Hautbereich, bis dieser trocken ist und geht weiter zum nächsten Hautbereich. Man beginnt an den Füßen und arbeitet sich dann vor bis zum Kopf. Die Einreibungen wirken durchblutungsfördernd, dabei wirken alle Harnsubstanzen, die Mineralstoffe und der Harnstoff. Diese Stoffe dringen bis an die Oberflächenzellen in die Immunzellen ein und geben so dem Körper wiederum wertvolle Informationen über den Zustand.
Harn-Einreibungen werden in einem warmen und ruhigen Raum durchgeführt. Vor allem bei chronischen Krankheiten ist die Harn-Massage eine empfehlenswerte Behandlungsmaßnahme, die regelmäßig, z. B. zweimal am Tag durchgeführt werden kann. Sie können sich nach der Einwirkzeit des Harns (nach ca. 40 - 50 Min.) abduschen, wenn Sie es für nötig erachten, da die gesamten Wirkstoffe in der Zwischenzeit vom Körper aufgenommen wurden.

Gurgeln

Das Gurgeln mit frischem Harn führt oft zu direkter Heilung im HNO - (Hals - Nasen - Ohren-) Bereich. Es sollte mehrmals täglich für einige Tage bis zur Abheilung durchgeführt werden.
Anwendung: bei Halsschmerzen: Gurgeln Sie mehrmals täglich mit frischem Eigenurin (Mittelstrahl, Gewinnung siehe oben).

Zahnreinigung

Ähnlich wie beim Ölziehen, durchzieht und spült man die Zähne einige Minuten mit Urin. Man kann es z. B. 10 Minuten machen. Es wird dabei ein bisschen suppig und schäumend. Manchmal wenn es zu sehr schäumt, kann man zwischendurch ein bisschen ausspucken. Am Schluss wird alles ausgespuckt. Die Anwendung von Urin auf diese Weise schwemmt die Bakterien aus, wirkt desinfizierend und die Zähne können bei regelmäßiger Anwendung sogar weißer werden.

Tropfen gegen Erkältungen

Anwendung bei Schnupfen, brennenden bzw. entzündeten Augen und Ohrenschmerzen: Träufeln Sie 1 bis 2 Tropfen frischen Eigenurin (mit einer Pipette) in Nase, Augen oder Ohren.

Umschläge heilen Hautentzündungen

Anwendung bei Wunden, Warzen, Ekzemen, Herpesbläschen, Neurodermitis, Fußpilz; zur Hautpflege und Hautstraffung, z. B. bei Cellulite: Verwenden Sie frischen Eigenurin (Mittelstrahl) zum Einmassieren, für Kompressen oder für Bäder bzw. betupfen Sie die befallenen Hautstellen damit und lassen Sie den Urin auf der Haut trocknen.

Injektionen regen Ihre Selbstheilungskräfte an

Anwendung als Reiztherapie zur Anregung der Selbstheilungskräfte und Stärkung des Abwehrsystems, bei Allergien wie Heuschnupfen, Nesselsucht, Asthma, bei Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, depressiven Verstimmungen und Schlafstörungen: Ein Arzt oder Heilpraktiker spritzt kleinste Mengen des Eigenurins meist in den Gesäßmuskel oder unter die Haut.
Diese Therapie erfordert einen erfahrenen und sorgfältig arbeitenden Therapeuten, der die Regeln des sterilen Arbeitens peinlichst genau einhält. Nach 3 Injektionen sollten sich Ihre Beschwerden deutlich gebessert haben.