Zitate von Seth

Sitzung 895, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Eure Überzeugungen werden zu sich selbst beweisenden Realitäten."
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 23
Das lebendige Weltbild entsteht im Geiste. Die sich euch darbietende Welt ist
wie ein dreidimensionales Gemälde, an das jeder einzelne mit Hand anlegt. Jeder
Farbton, jede Linie, die auf dem Gemälde erscheint, hat sich zuvor in jemandes
Geist abgezeichnet, und erst danach nimmt sie Gestalt in der Außenwelt an.
In diesem Fall sind jedoch die Künstler selber ein Teil des Gemäldes und
erscheinen dort abgebildet. Es gibt keine Wirkung in der Außenwelt, die nicht
einer inneren Quelle entspränge. Es gibt keinen Handlungsimpuls, der nicht
zuerst im Geist entstünde.
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 24
Die Innenwelt jedes Mannes und jeder Frau ist mit der Innenwelt der Erde
verbunden. Der Geist wird Fleisch. Ein Seelenanteil von jedem Individuum ist
also auf ganz intime Weise mit dem verquickt, was wir als Welt- oder Erdenseele
bezeichnen möchten.
 

Natur der persönlichen Realität, Sitzung 619:
"Es gibt verschiedene Methoden, wie man einen Glaubenssatz ändern kann, wie man ihn in sein Gegenteil umwandelt. Eine wirksame Methode setzt dreifach an: Man erzeugt Gefühle in sich, die zu denen, die mit dem zu ändernden Glaubenssatz zusammenhängen, in Widerspruch stehen, und gibt seiner Einbildungskraft eine Richtung, die der durch den Glaubenssatz vorgeschriebenen entgegengesetzt ist. Und zugleich macht man sich deutlich bewusst, dass der Glaubenssatz eine Vorstellung ist, die man von der Realität hat, und kein Aspekt der Realität selbst."
 

Natur der persönlichen Realität, Sitzung 621:
"Um die physischen Wirkungen verändern zu können, müsst ihr eure Glaubenssätze ändern, und zwar im vollen Bewusstsein, dass eure alten Glaubenssätze noch eine ganze Weile physisch zur Geltung kommen können."
 

Natur der persönlichen Realität, Sitzung 623:
"Euer Körper ist ein Kunstwerk, das auf unbewussten Ebenen erschaffen und dauernd am Leben erhalten wird, und zwar in Übereinstimmung mit euren Überzeugungen darüber, was und wer ihr seid."
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 16:
Die Erfahrung ist ein Produkt des Geistes, bewußter Gedanken und Gefühle und
unbewußter Gedanken und Gefühle. Zusammen ergeben sie die euch bekannte
Realität. Ihr seid daher kaum einer Realität ausgeliefert, die außerhalb eurer
selbst existiert oder euch aufgezwungen wird. Ihr seid mit den physischen
Ereignissen, die eure Lebenserfahrung ausmachen, so eng verquickt, daß ihr oft
zwischen dem scheinbar bloß materiellen Geschehen und den Gedanken, Wünschen und
Erwartungen, die es hervorbrachten, nicht unterscheiden könnt.
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 17:
Eure Gedanken, unter die Lupe genommen, zeigen euch, wohin ihr geht. Sie weisen
eindeutig auf die Natur physischer Ereignisse hin. Alles Physische hat zuerst
als Gedanke und Gefühl existiert. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme.
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 19:
Ihr seht und fühlt, was ihr zu sehen und zu fühlen erwartet. Die Welt, die ihr
kennt, ist ein Abbild eurer Erwartungen. Die Welt, wie die Menschheit sie kennt,
ist die kollektive Materialisation individueller Erwartungen. So wie aus eurem
Körpergewebe Kinder entstehen, so ist auch die Welt eure gemeinsame Schöpfung.
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 20:
Ich bin keine physische Persönlichkeit, aber ihr seid im Grunde auch keine. Bloß
ist eure Erfahrungswelt momentan eine physische. Ihr seid Schöpfer, die ihre
Erwartungen ins Physische umsetzen. Dabei dient euch die Welt als Bezugspunkt.
Die äußere Erscheinungsform der Dingwelt ist nur ein Abbild innerer
Wunschvorstellungen. Ihr könnt eure persönliche Umwelt verändern. Ihr tut es
schon jetzt, ohne daß ihr es wißt. Es geht darum, diese Kräfte bewußt zum
Einsatz zu bringen, eure Gedanken und Gefühle scharf unter die Lupe zu nehmen
und nur solche zuzulassen, zu denen ihr grundsätzlich ja sagen könnt.
Sie verschmelzen dann zu jenen Ereignissen, mit denen ihr so innig vertraut seid.
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 32
Grundsätzlich erschafft ihr eure Erfahrungen durch die Vorstellungen, die ihr
euch von euch selbst und der Natur der Realität macht. Man kann es auch so
formulieren, daß ihr eure Erfahrungen durch eure gefühlsbesetzten Erwartungen
hervorbringt, durch die emotionale Einstellung, die ihr euch selbst gegenüber
und zum Leben im allgemeinen habt, und diese entscheidet weitgehend über eure
Lebenserfahrung.
 

Gespräche mit Seth. Von der ewigen Gültigkeit der Seele:
"Ein Glaube an das Gute ohne einen Glauben an das Böse mag euch schlechthin als unrealistisch erscheinen. Ein solcher Glaube ist jedoch die beste Rückversicherung für euer physisches Leben und für die Zeit danach.

Es mag euren Intellekt beleidigen, die Erfahrung eurer physischen Sinne mag aufbegehren und dies eine Lüge nennen, und doch ist ein Glaube an das Gute ohne einen Glauben an das Böse in Wirklichkeit hochrealistisch, weil er zu Lebzeiten eure Gesundheit verbessert, euch psychologisch von neurotischen Problemen befreit und euch ein Gefühl der Leichtigkeit und Spontaneität schenkt, das die Entfaltung eurer Fähigkeiten begünstigt. Nach dem Tode bietet er Schutz gegen den Glauben an Dämonen, die Hölle und gewaltsame Strafe. Er bereitet euch auf die Einsicht in das wahre Wesen der Realität vor. Ich weiß, dass diese Auffassung euren Geist fast beleidigt und dass eure Sinne sie Lügen zu strafen scheinen, doch ihr solltet allmählich erkannt haben, dass eure Sinne euch manches sagen, was nicht der Wahrheit entspricht; ich aber sage euch, dass eure physischen Sinne eine Realität wahrnehmen, die das Produkt eurer Überzeugungen ist.

Wenn ihr an das Böse glaubt, dann nehmt ihr es natürlich auch wahr. Eure Welt hat das Experiment noch nicht gewagt, das euch erlösen würde. Das Christentum war nur eine verzerrte Form dieser Grundwahrheit - d.h. das organisierte Christentum, das ihr kennt. Ich spreche hier nicht von den ursprünglichen Lehren. Die haben kaum eine Chance gehabt, und es wird noch später in diesem Buch von ihnen die Rede sein."
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 31:
In der Welt der Materie fließen eure Erfahrungen vom Zentrum eurer innersten Psyche nach außen. Dann nehmt ihr diese Erfahrungen wahr. Äußere Ereignisse, Umstände und Verhältnisse sind als eine Art lebendigen Feedbacks zu verstehen. Eine Veränderung des psychischen Zustands hat automatisch eine Veränderung der physischen Verhältnisse zur Folge.Es gibt keinen anderen Weg, physische Ereignisse zu verändern. Vielleicht hilft euch die Vorstellung einer lebendigen Dimension in eurem Innern, wo ihr in psychischer Miniaturform all die äußeren Verhältnisse erschafft, die ihr kennt.
Vereinfachend gesagt, ist es ja genau das, was ihr tut. Eure Gedanken, Gefühle und inneren Bilder könnte man als im Entstehen begriffene, äußere Ereignisse bezeichnen, denn auf die eine oder andere Weise werden sie sämtlich in der physischen Realität materialisiert. Ihr verändert sogar die scheinbar dauerhaftesten Lebensumstände durch eure wechselnde Einstellung zu ihnen. Es gibt in eurem äußeren Erfahrungsbereich nichts, das nicht in euch seinen Ursprung hätte.
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 35:
Das Ich ist eine hochspezialisierte Komponente eurer größeren Identität. Es ist ein Teil eurer selbst, der hervortritt, um sich unmittelbar mit dem Leben auseinanderzusetzen, das vom größeren Selbst gelebt wird. Das Ich kann sich jedoch isoliert, einsam und ängstlich fühlen, wenn das Bewußtsein es zuläßt, daß sich das Ich verselbständigt. Ich und Bewußtsein sind nicht dasselbe. Das Ich ist aus verschiedenen Persönlichkeitskomponenten zusammengesetzt; es ist eine Kombination sich ständig wandelnder Eigenschaften, die gesamthaft agieren, der Teil eurer Persönlichkeit, der sich am unmittelbarsten mit der Außenwelt auseinandersetzt.
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 36:
Das Bewußtsein dient als ein hervorragendes Wahrnehmungsinstrument des Ich, das auf die Tatsachenwelt gerichtet ist. Vermöge des Bewußtseins blickt aber auch die Seele nach außen.
In gewissem Sinne ist das Ich das Auge, durch das das Bewußtsein seine Wahrnehmung bezieht, oder es ist, könnte man auch sagen, der Brennpunkt, durch den es die physische Realität betrachtet. Doch verändert es seinen Brennpunkt im Laufe des Lebens ständig. Das sich selber scheinbar gleichbleibende Ich ist tatsächlich in ständiger Wandlung begriffen. Nur wenn das Bewußtsein eine starre Haltung einnimmt oder seine Funktionen teilweise an das Ich abtritt, kommt es zu Schwierigkeiten. Dann läßt das Ich das Bewußtsein nur noch in bestimmten Richtungen arbeiten und blockiert es in anderen Bereichen. Es ist also eure größere Identität, aus der heraus ihr die euch bekannte Realität gestaltet. Es bleibt euch überlassen, dies freudigen Herzens und effizient zu tun, indem ihr durch eine Art Reinigung eures Bewußtseins dem tieferen Wissen eurer größeren Identität in der Welt des Fleisches zu lebensfrohem Ausdruck verhelft.
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 394:
Wenn ihr nicht wißt, daß ihr euch eure eigene Realität schafft, dann müßt ihr alles Gute in eurem Leben einem personifizierten Gott zuschreiben und braucht einen Teufel, um unerwünschte Realitäten erklären zu können. Darum benötigen die Kirchen unserer westlichen Gesellschaft nicht nur Gott, sondern auch einen Teufel. Natürliche Aggression ist jedoch schlicht und einfach die Macht zu handeln.
 

Seth und die Wirklichkeit der Psyche - Sitzung 697:
Vereinfacht gesagt, ihr werdet nicht etwas zu erreichen suchen, das ihr nach euren Vorstellungen von Realität für unmöglich haltet. Der Aspekt des Verstandesbewußtseins, der normalerweise als Intellekt verstanden wird, soll abschätzen, ob etwas in eurer Welt machbar ist. IHR WERDET BUCHSTÄBLICH NUR DAS SEHEN, WAS IHR SEHEN WOLLT. Wenn die Menschheit Raumfahrt für unmöglich hielte, hättet ihr sie nicht. Das ist die eine Sache; wenn aber eine Einzelperson glaubt, daß sie unmöglich von einem Ende des Kontinents zum anderen reisen oder ihren Job wechseln oder irgend etwas tun kann, dann wird es auch PRAKTISCH nicht dazu kommen.
 

Seth und die Wirklichkeit der Psyche - Sitzung 708:
"Euer Beharren, euch selbst VON der Natur zu trennen, hat euch ganz automatisch davon abgehalten, den biologischen Aspekten des Körpers zu vertrauen, und eure religiösen Vorstellungen haben euch zudem der Spiritualität des Körpers entfremdet."
 

Seth und die Wirklichkeit der Psyche - Sitzung 708:
"IDEALERWEISE ist es nicht nur möglich, ›vergangene‹ Leben zu erinnern, sondern auch künftige Leben jetzt zu planen. In übergreifender Hinsicht ereignen sich alle diese Leben zugleich. Eure gegenwärtige neurologische Struktur läßt dies unmöglich ERSCHEINEN, doch euer inneres Bewußtsein ist nicht in dieser Weise behindert."
 

Seth und die Wirklichkeit der Psyche - Sitzung 709:
"Nun, Fakten mögen Weisheit vermitteln - oder auch nicht. Sie KÖNNEN euch auch, wenn ihr ihnen sklavisch folgt, vom wahren Wissen wegführen. Weisheit zeigt euch sozusagen das Innere der Fakten und der Realitäten, aus denen die Fakten hervorgehen."
 

Gespräche mit Seth - Sitzung 518:
"Da wir von Telepathie Gebrauch machen, könnten wie, selbst wenn wir
dies wollten, kaum etwas voreinander verbergen. Dies wird euch als ein
Einbruch in die Privatsphäre vorkommen, aber ich kann euch versichern,
daß selbst jetzt keiner eurer Gedanken verborgen bleibt, sondern Familie
und Freunden sehr wohl bekannt ist - und ich muß leider hinzufügen, auch
denen, die ihr als eure Feinde betrachtet. Ihr seid euch dessen nur
nicht bewußt."
 

Seth und die Wirklichkeit der Psyche - Sitzung 713:
"Zu allen Zeiten haben Menschen auch andere Welten besucht. Und andere haben eure Welt besucht. In Träumen und veränderten Zuständen sind Menschen durch die Geschichte hindurch, wie ihr sie akzeptiert, auf solche Reisen mitgenommen worden. Bei ihrer Rückkehr haben sie ihre Erfahrungen fast immer im Sinne ihres heimatlichen Programms interpretiert und verwoben das Geschehen zu etwas, aus dem schließlich große Mythen und Legenden wurden - real und doch nicht real."
 

Seth und die Wirklichkeit der Psyche - Sitzung 718:
"Die unbekannte Realität ist nur deshalb unbekannt, weil ihr glaubt, daß sie verborgen sein muß. Wenn diese Überzeugung einmal aufgegeben ist, können andere, ebenso legitime Realitätsanschauungen in eurem Bewußtsein auftauchen, und Welten, die ebenso gültig sind wie die eure, geraten ins Blickfeld. Dazu müßt ihr Vertrauen in EUCH SELBST und in den Bezugsrahmen der euch bekannten Welt haben. Sonst habt ihr zu viel Angst, um auch nur kurz eure gewohnte strukturierte Weltsicht zu verlassen."
 

Seth und die Wirklichkeit der Psyche - Sitzung 715:
"Was würde passieren, wenn du deine Augen öffnetest und die Welt wirklich sehen
würdest? Es ist unbeschreiblich..."

Sitzung 886, Träume, Evolution und Werterfüllung:

"Euer Bewußtsein wird den Tod eures Körpers überleben, und es wird eine andere
Form annehmen - eine Form, die sich ihrerseits aus 'Bewußtseinseinheiten'
zusammensetzt."
 

Sitzung 893, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Jedes Individuum jedweder Gattung strebt, weil mit Bewußtsein ausgestattet,
unwillkürlich danach, die Lebensqualität zu steigern - nicht nur für sich
selbst, sondern auch für die Gesamtheit allen Lebens. Dies ist ein
unumstößliches Charakteristikum des Lebens, ungeachtet aller
Glaubensvorstellungen, die euch möglicherweise dazu bringen, die Vorgänge der
Natur falsch zu verstehen und andere Lebewesen geringzuschätzen."
 

Sitzung 899, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Die Umwelt, wie ihr sie kennt, besteht aus lebendigem Bewußtsein. Alte
Religionen sprechen von »Naturgeistern«, und solche Bezeichnungen zeugen von
Erinnerungen, die der Vorgeschichte entstammen."

Sitzung 891, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Deine Mutter beschloß auf ihre alten Tage nicht einfach, an eine andere
Vergangenheit zu glauben als an die, die von der Familie akzeptiert wurde - sie
veränderte tatsächlich die Wahrscheinlichkeiten. Sie war nicht verwirrt oder von
Zwangsvorstellungen besessen. Ihre Erinnerung war in dieser Hinsicht nicht
getrübt: Es war die Erinnerung der wahrscheinlichen Frau, zu der sie wurde."
 

Sitzung 892, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Die Traumkörper wurden grobstofflich und stellten sich durch den Gebrauch der
Sinne auf grobstoffliche Frequenzen ein - Frequenzen von solcher Macht und
Anziehungskraft, daß sie die Lebewesen aller Arten, von der Mikrobe bis zum
Elefanten, erreichten und sie in einem festen Gefüge raumzeitlicher Ordnung
beieinander hielten."
 

Sitzung 893, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Die Grundlage aller Sprachen ist jene Sprache, die in den Träumen gesprochen
wurde. Die Notwendigkeit der Sprachen ergab sich erst, als der Mensch weniger
träumte und sich immer mehr in die Stoffwelt von Raum und Zeit einließ, denn im
Traumzustand konnten er, seine Gefährten und die anderen Lebewesen unmittelbar
miteinander kommunizieren. Die Sprache trat also allmählich an die Stelle
innerer Kommunikation."
 

Sitzung 894, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Zuallererst gab es das innere Selbst, das schöpferisch träumende Selbst. Es
war, wie gesagt, von Bewußtseinseinheiten gebildet, ein Selbst, bestehend aus
bewußter Energie, das eure Wesenheit ausmacht und auch die der frühesten
Erdbewohner ausmachte. Dieses innere Selbst umgab sich mit seinem eigenen
Traumkörper, doch dieser Traumkörper war der von euch vorgestellten
Notwendigkeit, sich körperlich zu betätigen, enthoben. Er war von Schwerkraft,
Raum und Zeit unabhängig, sozusagen befreit."
 

Sitzung 894, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Das innere Selbst war sich seiner Vieldimensionalität nur allzusehr bewußt, so
daß es sich, mit euren Worten ausgedrückt, mittels des vorgestellten Körpers zur
psychologischen Geburt in Raum und Zeit verhalf."
 

Sitzung 894, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Das innere Selbst setzte sich selbst dem erschaffenem Geschöpf gleich, in dem
es sich dann erkannte. Und dieser 'Teil' des Selbst ist derjenige, den Ihr als
euer Wachbewußtsein akzeptiert, das im Gefüge der Jahreszeiten lebt und sich
innerhalb von Zeitstrukturen wahrnimmt, das in Augenblicken blendender Wachheit
wie erstarrt ist und dessen Kulturen zu kommen und zu gehen scheinen. Dies ist
das Selbst, das sich in der lieb gewordenen Einzelheit der Augenblicke munter
regt, dessen körperliche Sinne an Licht und Dunkelheit, an Klang und Berührung
gebunden sind. Dies ist das Selbst, das das Leben des Körpers führt. Es ist das
Selbst, das nach außen schaut. Es ist das Selbst, das ihr in einem egoistischen
Sinn als eure Bewußtheit bezeichnet. Das innere Selbst wurde zu dem, was ich das
ichhafte Selbst oder das innere Ego nenne."
 

Sitzung 899, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Solange der Mensch nur seinen Traumkörper besaß, erfreute er sich natürlich
einer bemerkenswerten Freiheit, denn dieser Körper mußte weder ernährt noch
bekleidet werden. Er unterlag nicht dem Gesetz der Schwerkraft. Der Mensch
konnte sich überall nach Belieben tummeln. Noch erkannte er - bitte hervorheben
- kaum, daß er von seiner Umgebung oder den anderen Geschöpfen getrennt war. Er
wußte um seine Eigenständigkeit, doch war sein Identitätsgefühl noch nicht so
eng mit seiner Form verbunden, die es materiell noch gar nicht gab.
Aber die Traumwelt war zum Erwachen bestimmt."
 

Sitzung 894, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Jede Zelle arbeitet, wie ich schon oft gesagt habe, deshalb so perfekt im
Verbund des Körpers, weil sie gleichsam mit präkognitiven Fähigkeiten
ausgestattet ist. Sie kennt den Gesundheitszustand und die Vitalität aller
anderen Zellen auf dem Planeten. Sie weiß um die Lage jedes Sandkorns an den
Stränden jedes Ozeans. Sie ist Teil des Bewußtseins eurer irdischen Stoffwelt."
 

Dialog der Seele:
»Es gibt Menschen, die sehr mit meinen Ideen befaßt sind und meinen Namen gar nicht kennen. Es gibt Menschen, die sind ganz zufrieden mit ihrem Los und kennen meinen Namen nicht. Sie kennen sich selbst. Sie sind sich der Vitalität ihres Seins bewußt und brauchen mich nicht, damit ich ihnen sage, daß sie wichtig sind. Auch den Blumen und Katzen und Bäumen brauche ich nicht zu sagen, daß sie wichtig sind, und es gibt viele Menschen, die mich aus dem gleichen Grund nicht brauchen.
Diese Menschen wissen um die Vitalität ihrer Existenz. Sie ignorieren die Glaubenssysteme ihrer Zeit. Sie sind uralte Kinder. Sie lesen vielleicht keine Philosophie, aber sie hören auf den Wind. Sie verfolgen den Lauf der Jahreszeiten ... Wenn du mit deiner Existenz zufrieden wärst, wärst du nicht hier. Die, die zufrieden sind, brauchen meine Stimme nicht. Sie beziehen genügend Kraft aus dem Morgengrauen und der Abenddämmerung.
Sie legen vielleicht Wassergräben an oder arbeiten auf Feldern oder in Fabriken. Sie brauchen nicht auf meine Stimme zu hören, weil sie auf die Stimmen der Eichen und der Vögel hören und auf die Stimme ihres eigenen Wesens. Ich bin eine armselige Imitation der Stimme eurer Psyche, auf die ihr nicht hört. Ich werde nicht mehr gebraucht werden, und ich werde glücklich darüber sein, wenn ihr erkennt, daß Vitalität und Stärke und Freude euch gehören, und wenn ihr euch aus der Quelle eures eigenen Seins erhebt; wenn ihr erkennt, daß ihr mich nicht zu eurem Schutz braucht, denn es gibt nichts, wogegen ihr euch schützen müßt.«
 

Dialog der Seele, 21. Kapitel "Kodizille":
"Alle Schöpfung ist heilig und lebendig, ein jeder Teil verbunden mit allem anderen; und jeder teilt sich mit in einem schöpferischen, kooperativen Austausch, an dem Kleinstes und Größtes gleichermaßen Anteil haben."

Individuen sind in viele Zeiten und Orte hineingeboren, aber nicht in Rückkehr zu einer Identität, wie allgemein angenommen wird, nicht als eine Kopie in einem anderen Gewand, sondern als ein neues Selbst, das immer wieder aus dem Leben der Psyche ersteht, so wie neue Herrscher die Bühne betreten oder den Thron besteigen.

Aus der Gegenwart heraus, wird Einfluß auf Vergangenheit und Zukunft ausgeübt, Vorstellungen gestaltet von der Vergangenheit und dementsprechend kann reagiert werden. In der Tat werden Ereignisse in die eigene neue Vergangenheit projiziert.

Jede Generation bildet eine solche neue Vergangenheit, und sie existiert so gewiß wie die Gegenwart; sie bildet sie nicht nur als imaginäres Konstrukt, sondern als praktische Plattform - eine neu errichtete Vergangenheit - auf die die Gegenwart aufgebaut wird.

Optionen und alternative Modelle für die Eigenpersönlichkeit und Zivilisationen existieren in einem psychischen Muster von Wahrscheinlichkeiten, aus denen ausgewählt werden kann, um ein gänzlich neues Lebenssystem zu entwickeln.
 

Sitzung 886, Träume, Evolution und Werterfüllung:
Eure Welt fügte sich nicht einfach zufällig zusammen, indem sich hier und da intelligenzlose Atome bildeten, geistlose Gase miteinander zu Elementen verschmolzen - doch wurde die Welt ebensowenig von einem fernwaltenden, anthropomorph vorgestellten Gott geschaffen, der sie Stück für Stück in der Art eines kosmischen Fließbands zusammensetzte. Mit einem Anflug von Humor: Mit eingebauten Defekten, wohlgemerkt, und mit verbesserten Modellen in jeder neuen geologischen Saison.
 

Sitzung 887, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Am Anfang hatten die Arten nicht dieselben Formen wie jetzt. Sie hatten
Pseudoformen - Traumkörper, wenn euch diese Bezeichnung lieber ist -, und sie
konnten sich physisch nicht fortpflanzen. Ihr Zeitgefühl war völlig anders,
alles Geschehen auf der Erde vollzog sich anfänglich in einer Art Traumzeit.
Nach eurem Verständnis bedeutet dies, daß die Zeit beschleunigt oder verlangsamt
werden konnte. Es handelte sich um eine Zeit der Psyche. Nach euren Begriffen
von Raum und Zeit jedoch nahmen die Traumkörper materielle Gestalt an."
 

Sitzung 887, Träume, Evolution und Werterfüllung:
Wenn ich von der Traumwelt spreche, dann meine ich damit nicht ein Phantasiereich, sondern eine Welt geistiger Wirklichkeiten, aus der alle Formen der Stoffwelt, wie ihr sie euch vorstellt, hervorgehen. In Wirklichkeit handelt es sich eher um ein inneres Universum als um eine innere Welt. Eure
stofflich-materielle Wirklichkeit ist nur eine von vielen Materialisierungen aus dem Fond dieser inneren Organisation. Alle Zivilisationen und Kulturen existierten zuerst im inneren Reich geistiger Wirklichkeiten.
 

Sitzung 889, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"In vorgeschichtlichen Zeiten waren die Träume aller Gattungen und Arten auf
eine Weise, die euresgleichen heute fast unbekannt ist, etwas Gemeinsames: So
befragte der Mensch in seinen Träumen zum Beispiel die Tiere - lange bevor er
lernte, den Spuren der Tiere zu folgen: Wo gibt es Nahrung oder Wasser? Wie ist
das Land strukturiert? Der Mensch erforschte den Planeten, weil seine Träume ihm
sagten, daß das Land vorhanden war."
 

Sitzung 889, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Die Bausteine der Materie nenne ich BE’s - Bewußtseinseinheiten. Sie formen die
stoffliche Materie, wie sie nach eurem Verständnis und in eurer Erfahrung
vorhanden ist. Bewußtseinseinheiten bilden aber auch andere Materie, die ihr
nicht wahrnehmt."

"Die Bewußtseinseinheiten verhalten sich entweder als 'Teilchen' oder als
'Wellen'. In beiden Fällen sind sie sich ihrer Existenz gewahr. Wenn
Bewußtseinseinheiten als Teilchen agieren, bauen sie eine raum-zeitliche
Kontinuität auf. Sie nehmen die Charakteristika der Partikularität an. Sie geben
sich durch die Festsetzung spezifischer Grenzen eine Identität. "

"Diese Bewußtseinseinheiten - und nicht die subatomaren Einheiten der
Quantenphysik - sind die Bausteine der Materie, und zwar jeglicher Materie - der
des menschlichen Körpers, der Bäume, der Felsen, der Ozeane, der Kontinente
sowie, nach eurem Verständnis, sogar des sichtbar gewordenen Raumes."

"Die Materie hätte aus sich selbst heraus niemals Bewußtsein produzieren können.
Auch nicht ein einziges individuelles Bewußtsein hätte aus purem Zufall ins
Dasein treten und nicht ein einziger Gedanke hätte aus noch so vielen
Nervenenden entspringen können, wenn die Materie selbst nicht von Anfang an von
Bewußtsein beseelt und mit Lebenswillen ausgestattet worden wäre."

"Dieser Schöpfer kann sich als Maus auf einer Wiese erleben oder als die Wiese
oder als den Kontinent, auf dem sich die Wiese befindet, oder als den Planeten,
der den Kontinent enthält, oder als das Universum, zu dem der Planet gehört -
eine Kraft, die in sich ganzheitlich und trotzdem teilbar ist, welche Einheit
und zugleich unvorstellbare Vielfalt beinhaltet, eine Kraft, die ewig und
zugleich sterblich ist, eine Kraft, die sich kopfüber in die eigene Kreativität
stürzt, die die Jahreszeiten erfindet und zugleich auch erlebt, die sich durch
Individuation verherrlicht und sich dabei doch immer der großen Einheit bewußt
ist, die allen Erfahrungen der Individualität zugrunde liegt, die in diesen
enthalten ist und durch die sie zum Ausdruck kommt: eine Kraft, aus der in jedem
Augenblick vergangene und zukünftige Zeiten in jede mögliche Richtung fließen. "
 

Sitzung 892, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Die Traumkörper wurden grobstofflich und stellten sich durch den Gebrauch der
Sinne auf grobstoffliche Frequenzen ein - Frequenzen von solcher Macht und
Anziehungskraft, daß sie die Lebewesen aller Arten, von der Mikrobe bis zum
Elefanten, erreichten und sie in einem festen Gefüge raumzeitlicher Ordnung
beieinander hielten."
 

Sitzung 899, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Die Umwelt, wie ihr sie kennt, besteht aus lebendigem Bewußtsein. Alte
Religionen sprechen von »Naturgeistern«, und solche Bezeichnungen zeugen von
Erinnerungen, die der Vorgeschichte entstammen."
 

Sitzung 901, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"In der Zeit des Erwachens empfand der Mensch ein gewisses Gefühl des
Getrenntseins von seinem Traumkörper und seiner inneren Realität - der Welt
seiner Träume - doch war er sich seiner geistigen Herkunft, seines Ursprungs aus
dem Bewußtsein All-dessen-was-ist noch immer viel deutlicher bewußt, als ihr es
heute seid."

Sitzung 906, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Der Körper 'weiß', wie er einem sich schnell nähernden Wagen durch einen Sprung
ausweichen kann. Im Körperinnern ist der Verkehrsfluß weit stärker. Manche
Entscheidungen werden in derart kurzen Zeitspannen getroffen, daß ihr es euch
gar nicht vorstellen könnt - und es gibt Reaktionen, die schon beinahe vorüber
sind, bevor sie überhaupt eingesetzt haben, Reaktionen, die zu schnell ablaufen,
als daß ihr sie wahrnehmen könntet, und mit denen der Körper auf seine innere
Realität wie auch auf alle Signale und Reize aus der Umwelt antwortet. Der
Körper ist ein offenes System. Obwohl es euch sehr solide und fest erscheint,
finden zwischen ihm und der Welt ständig chemische Reaktionen statt,
elektromagnetische Anpassungen, Veränderungen des Gleichgewichtszustands und der
gegenseitigen Beziehungskonstellation - Wechsel, die sich im Gefüge der
Beziehungen eines Körpers zu jeder anderen körperlich-materiellen Erscheinung
abspielen, angefangen bei den Stellungen der Planeten, des Mondes
und der Sonne bis hin zur Position des kleinsten Sandkorns, der winzigsten
Mikrobe im Gedärm irgendeines Lebewesens."
 

Seth am 11. Februar 1977, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Ihr seid ein Teil der Natur, und das ist euer Glück und eure Rettung - daß ihr
nämlich ungeachtet all eurer Versuche, ihn zu verlassen, in diesem Bezugsrahmen
existiert, so daß ihr mit der Erde in anderen Erfahrungsräumen kommuniziert,
selbst wenn ihr euch weigert, diese Kommunikation wahrzunehmen. Ihr helft der
Erde zu überleben, wie sehr ihr auch bisweilen dieses Erbe zu verleugnen
scheint."
 

Seth am 12. Dezember 1978, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Ein jeder eurer Atemzüge ist von Wert. Macht euch nur klar, daß jeder eurer
Atemzüge schließlich bis an die Grenzen des Universums reicht und mithilft, eure
Welt aufrechtzuerhalten."
 

Jane Roberts, Dezember 1981, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Ich war unablässig auf der Suche nach einer logischen Erklärung des Lebens. Es
kam mir nicht in den Sinn, daß der entscheidende Faktor, der alles miteinander
verknüpft, die Liebe ist."
 

Sitzung 912, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Tiere wissen, daß sie in ihrem Leben den Lebenssinn zum Ausdruck bringen. Sie
fühlen ihre Beziehung zu allen anderen Lebensformen. Sie wissen, daß ihr Dasein
im Rahmen der planetarischen Existenz lebenswichtig ist. Darüber hinaus
identifizieren sie sich so restlos mit dem ihnen innewohnenden Lebensgeist, daß
es für sie ganz unvorstellbar wäre, seine Bedeutung in Frage zu stellen.
Unvorstellbar nicht deshalb, weil solche Geschöpfe nicht denken können, sondern
weil der Lebenssinn so selbstverständlich für sie ist."
 

Sitzung 916, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"All-das-was-ist, als Ursprung aller Wirklichkeit und Erfahrung, ist derart
psychisch komplex und multidimensional schöpferisch, daß es sich ständig selbst
in Erstaunen setzt. Es ist, es selbst, das unsichtbare Universum, das allüberall
eurer Welt innewohnt, für eure sinnliche Wahrnehmung jedoch nicht sichtbar ist."
 

Sitzung 933, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Der springende Punkt dabei ist natürlich, nichts Negatives in die Zukunft zu
projizieren, denn damit zieht ihr Unerwünschtes geradezu an. "
 

Sitzung 934, Träume, Evolution und Werterfüllung:
"Es gibt ein weitverzweigtes globales Traumnetzwerk, das ganz unbemerkt bleibt,
ein vielschichtig strukturiertes Kommunikationsnetz, in dem ein Austausch von
Informationen stattfindet, und auf der Grundlage dieses Informationsaustausches
baut sich alles tatsächliche Geschehen in eurer Materiewelt auf."
 

Seths Hörbuch-Kollektion, Kassette 1:
"Eure Glaubenssätze begegnen euch, wenn ihr in den Spiegel schaut. Sie
erschaffen dein Bild. Du kannst deinen Glaubenssätzen nicht entkommen. Sie sind
von daher die Methode, mit der ihr eure Erfahrungen kreiert."
 

Die Natur der persönlichen Realität, S. 19
Ihr seht und fühlt, was ihr zu sehen und zu fühlen erwartet. Die Welt, die ihr
kennt, ist ein Abbild eurer Erwartungen. Die Welt, wie die Menschheit sie kennt,
ist die kollektive Materialisation individueller Erwartungen. So wie aus eurem
Körpergewebe Kinder entstehen, so ist auch die Welt eure gemeinsame Schöpfung.
 

Aus Sitzung, 929 vom 26. November 1980:
Es ist ein Geschenk, eine Gunst und für euch ein exquisites Vergnügen, auf eurem
betriebsamen Planeten körperlich ins Leben zu treten, sicher eingebettet zwischen Sonnenaufgang und -untergang, die Existenz getragen von den Jahreszeiten und vom Wirken eines übergeordneten, spontanen Willens.
 

Seths Hörbuch-Kollektion, Kassette 1:
"Schließt für einen Moment eure Augen, oder öffnet sie, ganz wie ihr wollt, aber
nehmt euch selbst in diesem Moment als den stärksten Kraftpunkt wahr und von
diesem Punkt aus beeinflusst ihr eure Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft."
 

The Magical Approach, Jane Roberts:
"Die magische Einstellung setzt voraus, dass das menschliche Wesen eine
ganzheitliche Kreatur ist, Bestimmungen folgt, wie es auch die Tiere in der
Natur tun, gleich ob er diese Ziele versteht oder nicht. Die Magische
Einstellung setzt voraus, dass jedes Individuum eine Zukunft besitzt, eine
erfüllende, sogar wenn der Tod morgen droht. Die Magische Einstellung setzt
voraus, dass die verfügbaren Mittel zur Entwicklung in jedem Individuum
vorhanden sind, und dass Werterfüllung auf natürliche Weise geschehen wird.
Kurzum, diese Einstellung operiert bereits in eurer Welt. Wäre dem nicht so,
würde es keine Welt mehr geben."
 

Die Frühen Sitzungen, Band 7, Sitzung 283
"Ihr identifiziert euch hauptsächlich mit dem Ego. Das trennt euch vom inneren Selbst ab."
 

Die Frühen Sitzungen, Band 7, Sitzung 302
"Für die Gesamtpersönlichkeit existiert der Tod ganz einfach nicht. Nur die physisch-orientierten Teile des Selbst akzeptieren diesen als Endgültigkeit."
 

Die Frühen Sitzungen, Band 1, Sitzung 41
"Ursache und Wirkung" gibt es in der Art und Weise, wie ihr die Worte versteht, nicht. Auch gibt es keine Aufeinanderfolge von Momenten, bei der einer dem anderen nachfolgt; und so könnt ihr sehen, dass ohne eine Reihe von sich folgenden Momenten die Idee von "Ursache und Wirkung" bedeutungslos wird. Eine Handlung in der Gegenwart kann - mit euren Worten gesprochen - nicht auf einer Handlung in der Vergangenheit basieren oder von ihr verursacht worden sein und eine Handlung kann in einer grundlegenden Realität, in der weder Vergangenheit noch Zukunft existieren, auch nicht die Ursache für eine Handlung in der Zukunft sein.

Die verzerrte Illusion aufeinander folgender Momente und die daraus resultierende Vorstellung von "Ursache und Wirkung" sind beide auf eurer Ebene das Ergebnis der Beobachtung durch die äußeren Sinne und sind auf eurer Ebene praktisch und nützlich und haben daher eine gewisse Gültigkeit, wenn auch nur für euch.
 

Die Frühen Sitzungen, Band 2, Sitzung 51
Die "Ursache und Wirkung-Theorie" ist, wie ich schon sagte, ein Resultat eurer Vorstellung über die Zeit. Solange iht darauf beharrt, in Bergriffen wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu denken, ist die "Ursache und "Wirkung-Theorie" absolut logisch und scheinbar eine unumstößliche Tatsache. Wenn ihr eure Zeittheorie entwickelt und realisiert, dass Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft nur Auswirkungen und Verzerrungen sind, die durch eure eigene Perspektive verursacht wurden, dann werden eure Wissenschaftler realisieren, dass Ursache und Wirkung eine veraltete und antiquierte Theorie ist, brauchbar nur für eine kurze Zeit - ich hoffe, ihr wisst das Wortspiel mit dem Wort Zeit zu schätzen - und nun aufgegeben werden sollte..
 

Natur der persönlichen Realität, Sitzung 609:
Der Mensch hat ein Bewußtsein bekommen und entwickelt, durch das er Wesen, Form und Gestalt seiner Schöpfungen zu bestimmen vermag. Alle zutiefst unbewußten Wünsche und Motivationen, alle unausgesprochenen Triebe steigen ins Bewußtsein empor und werden dort angenommen oder verworfen.
Nur wenn das Bewußtsein auf dieses Recht verzichtet, kann es unter die Herrschaft »negativer« Erfahrungen geraten. Nur wenn es sich vor der Verantwortung drückt, fühlt es sich Ereignissen ausgeliefert, über die es scheinbar keine Kontrolle mehr hat.
 

Dialog der Seele, Kodizil Nr. 7, 21. Kapitel
Wir sind in viele Zeiten und Orte hineingeboren, aber nicht in Rückkehr zu einer Identität, wie wir sie verstehen; nicht als eine Kopie in einem anderen Gewand, sondern als ein neues Selbst, das immer wieder aus dem Leben der Psyche ersteht, so wie neue Herrscher die Bühne betreten oder den Thron besteigen. Dies ist eine Politik der Psyche, so alt wie die Menschheit.
 

Dialog der Seele, Kodizill Nr. 6, 21. Kapitel
Jede Person ist eine einzigartige Version eines inneren Modells, das an sich ein Fundus an Potential, Variationen und Kreativität ist. Die Psyche ist ein Keim der Individualität und Eigenpersönlichkeit, in Raum-Zeit geworfen, aber letztlich davon unabhängig.
 

Dialog der Seele, Kodizill Nr. 9, 21. Kapitel
"Aus unserer Gegenwart heraus üben wir Einfluß sowohl auf die Vergangenheit als auch die Zukunft aus, gestalten unsere Vorstellungen von der Vergangenheit und reagieren entsprechend. In der Tat projizieren wir Ereignisse in unsere eigene neue Vergangenheit."
 

Natur der persönlichen Realität, Sitzung 627:
Was euch selbst betrifft ist die Gegenwart euer Punkt der Aktion, Fokussierung und Macht und von diesem ureigenen Punkt aus formt ihre eure Zukunft und Vergangenheit. Wenn ihre das realisiert, werdet ihre verstehen, dass ihr keineswegs einer Vergangenheit ausgeliefert seid, die eurer Kontrolle entzogen ist.
 

The Magical Approach
In der inneren Welt bringen eure Wünsche mühelos ihre eigene Erfüllung hervor. Diese innere Welt, und auch die äußere, überschneiden sich und sind ineinander verwoben. Sie erscheinen nur getrennt voneinander. In der physischen Welt mag Zeit vergehen oder was auch immer. Bedingungen müssen verändert werden oder was auch immer, aber die Wünsche werden die korrekten Resultate erbringen. Das Gefühl der Leichtigkeit ist das, was wichtig ist. Es ist sehr wichtig, dass der Verstand dies versteht, so wie, ganz einfach formuliert: "Das ist nicht mein Zuständigkeitsbereich. Ich werde die Lösung für dieses Problem dort belassen, wo es hingehört. Wir werden hier die Magische Einstellung anwenden.
 

The Magical Approach
Der Intellekt ist ein großartiger Organisator - nun, gemäß bestimmter Linien - falls man dieser Konzentration folgt, beginnt er seine Wahrnehmungen und Erfahrungen eben diesen gleichen Linien entlang zu organisieren. Es ist eine Art irreführender Versuch, eine Ordnung zu finden, indem er Daten findet, die in sich übereinstimmen. Er sammelt dann Beweise, um seinen Punkt zu prüfen, weil der rationale Verstand, wie ihr ihn versteht, einen annehmbaren Grund für alles haben muss. Der Intellekt wurde dahingehend unterrichtet, sich von seiner Quelle zu trennen. Er erkennt darin eine Machtlosigkeit, bis zu einem gewissen Grad ist er philosophisch gesehen von seiner eigenen Quelle abgeschnitten worden.
 

Seths Vortrag für die Boston High School, 1967
Es ist grundsätzlich wahr, dass es keinen Tod gibt, aber dies darf nicht innerhalb eures Wahrnehmungssystems als Entschuldigung verwendet werden. Ihr habt den Tod in eurem System erschaffen. Seitdem ihr ihn erschaffen habt, ist es nun euch überlassen, damit auch umzugehen. So lange ihr glaubt, dass eine Kugel einen Menschen töten kann, so schickt es sich auch nicht, jemanden zu töten.

Seths Hörbuch-Kollektion, Kassette 1
"Sagt niemals Nein zu euren eigenen Gefühlen, akzeptiert sie. Hass wird euch immer wieder zurück zur Liebe führen, wenn ihr es erlaubt. Sämtliche Gefühle kommen aus der Liebe."

Seths Hörbuch-Kollektion, Kassette 1
Schließt für einen Moment eure Augen, oder öffnet sie, ganz wie ihr wollt, aber nehmt euch selbst in diesem Moment als den stärksten Kraftpunkt wahr und von diesem Punkt aus beeinflusst ihr eure Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.

Seths Hörbuch-Kollektion, Kassette 1
Es gibt nicht einen Ort oder Zeitpunkt, an dem euer Selbst endet. Es gibt keine wahrscheinliche Realität, in der ihr nicht existiert - in die DU nicht existierst.
 

Seths Hörbuch-Kollektion, Kassette 1
Ihr könnt Grenzen errichten, wenn ihr wollt. Sie werden dafür sorgen, euch zusammenzuhalten. Ihr könnt Zäune errichten und sagen 'Hier bin ich und sonst nirgends in Raum und Zeit!', falls ihr die Vorstellung eurer eigenen inneren Göttlichkeit fürchtet und vor der Göttlichkeit eurer eigenen Existenz. Ihr könnt behaupten, dass dass ihr nur innerhalb eures körperlichen Erscheinungsbildes existiert. Ihr könnt euch in den Minuten, den Stunden und den Jahren verstecken und nicht weiterblicken, wenn ihr wollt. Doch nur dieser kleine Teil von euch, der verängstigt ist und von dem Spiel ausgetrickst wurde, ist Grund, dass ihr mit euch selbst spielt. Die anderen Teile eures Selbst tanzen herum und genießen ihre eigene Realität.
 

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